Auf der folgenden Seite erhalten Sie mehr Informationen über die Kanzlei sowie deren Aufgaben- und Rechtsgebiete.
Hauptsächlich unterstützen wir Sie in den Bereichen Strafrecht und Verkehrsrecht sowie bei der Geltendmachung von Schadensersatz – und Schmerzensgeldansprüchen.

Das Strafrecht ist ein besonders breitgefächertes Rechtsgebiet mit unterschiedlichen Vorschriften. Hierunter fallen z.B.

Widerstand gegen die Staatsgewalt, Hausfriedensbruch, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Geldfälschung, Falsche uneidliche Aussage, Falsche Verdächtigung, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, Beleidigung, Verletzung des persönlichen Lebens – und Geheimbereichs, Straftaten gegen das Leben (Mord, Totschlag), fahrlässige Tötung, Körperverletzung, fahrlässige Körperverletzung, Nachstellung, Freiheitsberaubung, Nötigung, Bedrohung, Diebstahl, Raub, Betrug, Hehlerei, Urkundenfälschung, Insolvenzstraftaten, Sachbeschädigung, Brandstiftung, Trunkenheit im Verkehr, Straftaten gegen die Umwelt, Vorteilsannahme, Bestechung, Steuerhinterziehung, Insolvenzverschleppung, Handel oder Besitz vom Betäubungsmittel usw.

Der Durchsetzung dieser Tatbestände dienen das prozessuale Recht und damit alle Maßnahmen, die es den Verfolgungsbehörden (Polizei und Staatsanwaltschaft) zur Verfügung stellt. Hierunter fallen insbesondere Maßnahmen wie die Hausdurchsuchung, die vorläufige Festnahme oder die Untersuchungshaft. In diesen Fällen sollte der Beschuldigte unbedingt anwaltlich Hilfe in Anspruch nehmen.

Wir begleiten den Mandanten durch das Ermittlungsverfahren, beantragen die Einsicht in die Ermittlungsakte und besprechen das weitere Vorgehen. In geeigneten Fällen werden wir eine Einstellung des Verfahrens vor Anklageerhebung ins Auge fassen. Sollte dies nicht möglich sein, erfolgt die weitere Vertretung im Rahmen der Hauptverhandlung, vor dem Amts – oder Landgericht. Gegen ein Strafurteil des erkennenden Gerichts steht dem Angeklagten immer das Rechtsmittel der Berufung oder Revision zur Verfügung, wenn das Ergebnis der ersten Instanz als unbefriedigend empfunden wurde. Daneben vertritt Rechtsanwalt Seitel den Mandanten in der sogenannten „Rechtsmittelinstanz“ zuverlässig und kompetent.

Gleiches gilt in Strafbefehlsverfahren. Viele Strafbefehle sind falsch, ein Einspruch kann deshalb sinnvoll sein. Dabei muss gar nicht in jedem Fall der Freispruch das Ziel des Einspruchs sein. Auch eine Reduzierung der Geldstrafe oder die Vermeidung des Eintrags im Bundeszentralregister können Ziele des Einspruchs sein. In vielen Fällen gelingt das auch, denn die Tagessätze sind oft überschätzt, oft kommt statt des Strafbefehls auch eine Einstellung gegen Auflagen in Betracht. Es gibt also gute Gründe, den Strafbefehlmit einem Einspruch anzugreifen.
Auf der anderen Seite bringt der Einspruch auch Risiken mit sich, denn die Strafe im Urteil nach dem Einspruch kann höher ausfallen als die Strafe im Strafbefehl! Deshalb ist es wichtig, sich zu informieren, bevor man gegen den Strafbefehl Einspruch einlegt.

Ein weitere Tätigkeits- und Interessenschwerpunkt liegt in der Geltendmachung von Schadensersatz– und Schmerzensgeldansprüchen. Diese Ansprüche können aus einem Verkehrsunfall, aus einer Körperverletzung (fahrlässig oder vorsätzlich) oder einem sonstigen Vorfall resultieren. Im Falle einer Körperverletzung eröffnet das sog. Adhäsionsverfahren die Möglichkeit, Ihre Ansprüche im Rahmen des Strafverfahrens geltend zu machen. Hier treten Sie als sogenannter Nebenkläger auf.
Wir unterstützen Sie sowohl bei der Bemessung der Höhe des Anspruchs, als auch bei dessen Durchsetzung gegenüber Privatpersonen und Versicherungen, zuverlässig und kompetent.

Des Weiteren vertreten wir Sie in Bußgeldverfahren (Geschwindigkeitsüberschreitungen, Rotlichtverstoß, Abstandsverstoß, Fahrverbot) gegenüber dem Regierungspräsidium und dem Tatrichter, sowie im Rahmen der „Rechtsbeschwerde“. Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr bedeuten jährlich für mehrere 100.000 Autofahrer Ärger mit Polizei und Gerichten. Nicht selten ist der zumindest zweitweise Verlust der Fahrerlaubnis mit möglicherweise weitereichenden Folgen (z.B. Arbeitsplatzverlust) für den Verkehrsteilnehmer zu befürchten. Diese – mitunter existenziellen – Rechtsfolgen, aber auch die Schwierigkeit und Komplexität der Rechtsmaterie des straßenverkehrsrechtlichen OWi-Rechts führen zur Rechtsunsicherheit bei den Betroffenen und sind die Motivation, sich der Hilfe eines Rechtsanwalts zu bedienen. Fundierte Kenntnisse im straßenverkehrsrechtlichen OWi-Recht sind daher für den Rechtsanwalt unabdingbar.